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Wir über uns
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Unsere Prager B! Arminia ist ein Zusammenschluss von Studenten und Akademikern, die einen Lebensbund bilden. Eine Burschenschaft ist eine Art Alumniverein, dem man bei uns allerdings während des Studiums beitritt und nicht erst zum Berufsstart. Dadurch ist unsere Verbindung auch wesentlich enger und besonders freundschaftlich geprägt.
Daher steht heutzutage der einzelne Bundesbruder im Mittelpunkt, er wird als Student gefördert, unterstützt als im Berufsleben stehendes Mitglied die jüngeren und gemeinsam bilden sie ein Netzwerk wie man es sonst nirgendwo finden kann. Von nichts kommt aber auch nichts, so nutzen wir die Möglichkeiten, über die wir verfügen, um uns über die soft skills hinaus auf das bevorstehende Berufsleben vorzubereiten.
Praktisch wird dies umgesetzt, indem:
Durch das gestalterische Mitwirken und die Übernahme von Verantwortung in unserer Verbindung soll neben der Entwicklung von Team- und Kommunikationsfähigkeit auch die Erkenntnis stehen, dass soziales Engagement für eine funktionierende Gesellschaft notwendig ist. Die jüngeren leiten den Bund, der Sprecher ist dabei als Geschäftsführer eines Akademikervereins mit weit über hundert Mitgliedern in der Lage Erfahrungen zu sammeln, wie er es sonst nie könnte.
Die studierenden Mitglieder erwerben sich Kompetenzen, indem Sie sich eigene und untereinander kontroverse Meinungen zu den sie umgebenen politischen und hochschulpolitischen Fragen bilden oder vertiefen. Verknüpfungen unter den verschiedenen Fachbereichen und Studiengängen und dem damit verbundenen Austausch interdisziplinärer Themen, verhindert eine einseitige akademische Sichtweise.
Für die Aktiven, also die studierenden Mitglieder werden Kurse, Seminare und Vorträge angeboten. Hier wird eine breite Palette abgedeckt, vom Seminar „Lernen lernen“ bis zum Bewerbungstraining. Im konkreten Einzelfall wird auch unterstützender Unterricht in der jeweils notwendigen Form organisiert, damit er seine Klausuren auch besteht und sein Studium möglichst schnell und ebenso erfolgreich beenden kann.
Und wir fahren nicht schlecht damit! Das hat mittlerweile auch die renommierte Fachzeitung „Wirtschaftswoche“ erkannt. Sie stellte fest, dass die Abschlussquote bei Verbindungsstudenten in etwa bei 90 % liegt, während sie im Gegensatz dazu bei den restlichen Studenten nur ungefähr 67 % beträgt.
Der Lebensweg in unserer Verbindung ist zwar vorgezeichnet aber nicht zwingend. Nach seinem Eintritt ist jeder Student zunächst „Fuchs“ und hat in dieser Zeit, üblicherweise ein oder zwei Semester, die Möglichkeit zu prüfen, ob er ihm die Verbindung und die Gemeinschaft gefällt und er Mitglied bleiben möchte. Danach erfolgt die so genannte „Burschung“, mit der er alle Rechte und Pflichten erwirbt. Häufig übernimmt er dann auch ein Amt und wird danach „inaktiviert“, das bedeutet, dass er nur noch wenig Engagement und Zeit aufwenden muss. Nach dem Studium wird er nun „Alter Herr“. Die Alten Herren unterstützen die Arbeit der Burschenschaft sowohl ideell als auch materiell. Obwohl ein Ausscheiden aus dem Bund, wie in jedem Verein, jederzeit möglich ist, besteht im Idealfall die Mitgliedschaft des Einzelnen ein Leben lang und die Verbindung dient als Treffpunkt für ehemalige Kommilitonen ebenso, wie für die Kontaktaufnahme zwischen neuen und alten Mitgliedern. Derzeit umfasst unsere Verbindung 120 Mitglieder, davon haben 90% ihr Studium bereits beendet.
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